So schön die sommerlichen Temperaturen in der Freizeit sind, so sehr können sie während der Arbeit zur Tortur werden. Ab einer Raumtemperatur von über +26 °C beginnt, je nach Tätigkeit, die Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern merklich nachzulassen. Deswegen ist eine Temperaturregulierung im Sommer genauso elementar, wie die Heizung im Winter. Hitzefrei im Büro oder einen konkreten Anspruch auf eine Klimaanlage gibt es jedoch nicht.

Die dritte Verordnung zum Arbeitsgesetz Art. 16 „Raumklima“ fordert, dass „Raumtemperatur, Luftgeschwindigkeit und relative Luftfeuchtigkeit (…)“ so zu bemessen sind, „dass ein der Gesundheit nicht abträgliches und der Art der Arbeit angemessenes Raumklima“ gewährleistet ist. Ebenso sollen Arbeitnehmer vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und der Wärmeabstrahlung von Betriebsmitteln geschützt werden.

Daher haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Temperaturgrenzen eingehalten werden. Unterhalb von +17 °C und oberhalb von +26 °C wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass je nach Schwere der Arbeit die Leistungsfähigkeit nachlässt. Damit bieten diese beiden Werte für die Bemessung der Temperatur gute Orientierung. Gleichwohl muss bedacht werden, dass bei starker körperlicher Arbeit die Raumtemperatur zwischen +17 °C und +26 °C liegen sollte, während +17 °C für einen Büroarbeitsplatz nahezu zu kühl sind.

Durch den Einsatz von Ventilatoren oder Raumklimageräten schaffen Sie angenehme Arbeitsbedingungen bei Hitze. Nicht nur für die eigenen Mitarbeiter, auch für Kunden, Besucher oder Patienten werden heiße Tage auf diese Weise erträglicher.

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